Allgemeine Informationen für Erwachsene. Keine individuelle Diagnose, Behandlung oder Ernährungstherapie. Bei Beschwerden oder belastendem Essverhalten ist persönliche fachliche Unterstützung wichtig.
Ausgewogen essen
Wenn du dich beim Essen orientieren möchtest, ohne Kalorien zu zählen, kommt es vor allem darauf an, wie du dich über Tage und Wochen ernährst. Ausgewogen essen heißt: Du wählst unterschiedliche Lebensmittel so, dass sie zusammen Nährstoffe liefern und zu deinem Energiebedarf passen. Wie viel Energie du brauchst, hängt unter anderem von deinem Alter, deiner Bewegung und deinem Alltag ab.
Als allgemeiner Bezugspunkt dienen die im März 2024 veröffentlichten DGE-Empfehlungen. Sie richten sich an gesunde Erwachsene von 18 bis 65 Jahren, die Mischkost essen, also pflanzliche und tierische Lebensmittel. Pflanzliche Lebensmittel bilden dabei die Grundlage. Gemüse, Obst, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und Nüsse liefern zusammen verschiedene Nährstoffe und Ballaststoffe. Ergänzend kommen weitere Eiweißquellen hinzu, etwa Milchprodukte, Eier, Fisch oder Fleisch in den empfohlenen Mengen.
Kein einzelnes Lebensmittel deckt den gesamten Nährstoffbedarf. Deshalb musst du auch nicht jede Mahlzeit perfekt zusammenstellen. Entscheidend ist, was du über die Woche hinweg isst: Auf ein einfaches Frühstück oder eine weniger vielfältige Mahlzeit können andere Mahlzeiten folgen, bei denen du verschiedene Lebensmittelgruppen auswählst.
Warum das Gesamtmuster zählt
Gemüse und Obst liefern unter anderem Vitamine und Mineralstoffe. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse ergänzen sie mit Ballaststoffen, Eiweiß und weiteren Nährstoffen. Eine ausgewogene Ernährung entsteht aus dieser Vielfalt, nicht aus einem einzelnen „Superlebensmittel“.
Dass mehrere Wege zu einem günstigen Ernährungsmuster führen können, zeigte eine große US-Kohortenstudie von 2023. Menschen, deren Ernährung stärker mehreren hochwertigen Mustern entsprach, hatten im Beobachtungszeitraum eine geringere Sterblichkeit. Eine Kohortenstudie begleitet Menschen über längere Zeit, teilt ihnen aber keine Ernährungsweise zufällig zu. Der Befund zeigt daher einen Zusammenhang. Er beweist nicht, dass ein bestimmtes Muster die Ursache war oder für jede Person gleich wirkt.
Die DGE-Empfehlungen geben eine allgemeine Richtung vor. Sie ersetzen keine persönliche Bedarfsberechnung. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, intensivem Sport, Erkrankungen oder einer eingeschränkten Lebensmittelauswahl können andere Bedürfnisse gelten.
Kurz gesagt
Wähle über die Woche hinweg abwechslungsreich Lebensmittel aus verschiedenen Gruppen, mit pflanzlichen Lebensmitteln als Grundlage. Kalorienzählen ist dafür nicht nötig.
Häufige Frage
Muss ich Kalorien zählen, um ausgewogen zu essen?
Nein. Die DGE-Empfehlungen helfen bei der Auswahl und Kombination von Lebensmitteln. Deinen persönlichen Energiebedarf legen sie nicht fest.

Mengen als Orientierung
Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) helfen dir, passende Lebensmittelmengen für den Alltag zu finden. Sie richten sich an gesunde Erwachsene, die sich gemischt ernähren. Die Mengen im Ernährungskreis gelten beispielhaft für einen Energiebedarf von etwa 2.000 Kilokalorien täglich. Dein Bedarf hängt unter anderem von Körpergröße, Alter und Bewegung ab.
Trink rund 1,5 Liter täglich, am besten Wasser oder andere kalorienfreie Getränke. Bei Hitze und Sport braucht dein Körper mehr Flüssigkeit. Iss mindestens fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag. Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen stehen mindestens einmal pro Woche auf dem Speiseplan. Für Nüsse und Samen gilt täglich etwa eine kleine Handvoll als Orientierung. Wähle bei Brot, Nudeln, Reis und anderen Getreideprodukten möglichst oft Vollkorn. Pflanzliche Öle wie Rapsöl sind die bevorzugte Fettquelle.
Wenn du Mischkost isst, empfiehlt die DGE zwei Portionen Milch und Milchprodukte täglich sowie Fisch ein- bis zweimal pro Woche. Fleisch und Wurst zusammen sollten höchstens 300 Gramm pro Woche ausmachen. Dieser Höchstwert ist keine Zielmenge. Süßigkeiten und Knabbereien haben gelegentlich in kleinen Mengen Platz. Für Alkohol empfiehlt die DGE seit August 2024: keinen oder möglichst wenig trinken. Einen risikofreien Alkoholkonsum gibt es nicht.
Portionen ohne Waage einschätzen
Deine Hand hilft dir, Portionen grob abzuschätzen. Ein größeres Stück Obst oder Gemüse, etwa ein Apfel oder eine Paprika, entspricht etwa einer Hand. Für kleinstückiges Obst und Gemüse sowie Salat nimmst du zwei Hände als Maß. Mit einem Glas oder einem Esslöffel kannst du Mengen im Alltag ebenfalls grob abschätzen.
Die Handmethode des Bundeszentrums für Ernährung ersetzt keine persönliche Bedarfsberechnung. Sie hilft dir vor allem, die empfohlenen Lebensmittelgruppen über den Tag zu verteilen, ohne alles abzuwiegen.
Nährstoffwerte richtig einordnen
Neben Lebensmittelgruppen nennt die DGE Referenz- und Höchstwerte für einzelne Nährstoffe. Für Ballaststoffe lautet der Referenzwert mindestens 30 Gramm täglich. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst und Nüsse liefern Ballaststoffe.
Für gesunde Erwachsene von 19 bis unter 65 Jahren mit Normalgewicht gelten 0,8 Gramm Protein je Kilogramm Körpergewicht täglich. Ab 65 Jahren nennt die DGE einen Schätzwert von 1,0 Gramm je Kilogramm Körpergewicht. Die Werte gelten für gesunde Menschen; bei Krankheiten oder besonderen Ernährungsformen können andere Empfehlungen sinnvoll sein.
Der Jod-Referenzwert für Erwachsene beträgt seit der Überarbeitung 2025 150 Mikrogramm täglich. Für Schwangerschaft und Stillzeit gelten eigene Werte. Die Anpassung beruht auch auf einer veränderten Methode, mit der die DGE den Bedarf ableitet.
Freie Zucker sollten weniger als zehn Prozent deiner täglichen Energiezufuhr ausmachen. Bei 2.000 Kilokalorien sind das rechnerisch weniger als 50 Gramm pro Tag. Für Speisesalz gilt ein Höchstwert von sechs Gramm täglich. Diese Referenz- und Höchstwerte dienen als Orientierung, ersetzen aber keine persönliche medizinische Beratung.
Mahlzeiten einfach zusammenstellen
Du musst deinen Speiseplan nicht komplett umstellen. Kleine Entscheidungen bringen mehr der empfohlenen Lebensmittel in vertraute Mahlzeiten: Zum Frühstück passen Vollkornflocken mit Joghurt oder einer geeigneten pflanzlichen Alternative, Obst und eine kleine Portion Nüsse. Mittags sind Vollkornnudeln mit Linsen und Gemüse eine einfache Kombination. Abends kannst du Vollkornbrot mit Bohnenaufstrich und Rohkost essen.
Hilfreich sind feste Routinen: Stell Wasser zum Essen bereit, wähle bei Getreideprodukten, die du häufig kaufst, öfter die Vollkornvariante und plane regelmäßig eine Mahlzeit mit Bohnen, Linsen oder Erbsen ein. Damit setzt du die DGE-Empfehlungen Schritt für Schritt um.
Ausgewogen zu essen ist nicht für jeden Haushalt automatisch günstig oder leicht umzusetzen. Die Verbraucherzentralen bieten im Rahmen von IN FORM Informationen für Menschen mit kleinem Budget.
Verarbeitung mitbedenken
Wenig verarbeitete Lebensmittel sind eine gute Orientierung, aber der Verarbeitungsgrad allein entscheidet nicht über die Qualität eines Produkts. Tiefkühlgemüse und Bohnen aus der Dose werden industriell verarbeitet und erleichtern trotzdem viele Mahlzeiten. Bei Konserven lohnt sich ein Blick auf den Salzgehalt. Bei anderen Fertigprodukten zählen die Zutaten, die Nährwerte und die Rolle des Produkts in deinem Speiseplan.
Eine britische randomisierte Wechselstudie aus dem Jahr 2025 verglich bei 55 Erwachsenen mit erhöhtem BMI jeweils acht Wochen lang stärker und geringer verarbeitete Kostformen. Beide Kostformen orientierten sich an Ernährungsempfehlungen. Während der geringer verarbeiteten Kost verloren die Teilnehmenden im Mittel 1,01 Prozentpunkte mehr Körpergewicht. Das beschreibt das Ergebnis dieser Studiengruppe und sagt nicht voraus, wie viel du persönlich abnimmst. Die kleine Stichprobe, die kurze Dauer und die ausgewählte Gruppe begrenzen die Aussagekraft. Einen allgemeinen Grenzwert für stark verarbeitete Lebensmittel liefert die Studie nicht.
Das Wichtigste für den Alltag
Eine regelmäßige Mahlzeit mit Hülsenfrüchten und die Vollkornvariante bei häufig gekauften Getreideprodukten sind gute erste Schritte. Schon einzelne feste Gewohnheiten erhöhen den Anteil pflanzlicher Lebensmittel im Speiseplan.
Häufige Frage
Muss ich verarbeitete Produkte nach einer festen Kategorie aussortieren?
Nein. Schau auf die Zutaten und darauf, wie das Produkt in deine Mahlzeiten passt. Tiefkühlgemüse oder Bohnen aus der Dose sind praktische Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung; bei Fertigprodukten helfen ein Blick auf Salz und Zutatenliste.
Besondere Bedürfnisse
Die DGE-Lebensmittelempfehlungen richten sich an gesunde Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren, die Mischkost essen. In Schwangerschaft und Stillzeit, im höheren Alter oder bei Erkrankungen gelten teils andere Anforderungen. Die Richtwerte aus den vorherigen Abschnitten lassen sich deshalb nicht ohne Prüfung auf jede Lebenssituation übertragen. Die DGE beschreibt den Geltungsbereich ihrer Empfehlungen.
Hol ärztlichen Rat ein, wenn bei dir eine Erkrankung festgestellt wurde, Beschwerden anhalten oder du unbeabsichtigt Gewicht verlierst. Das gilt auch, wenn du unsicher bist, ob deine Ernährung deinen Bedarf deckt. Eine qualifizierte Ernährungsfachkraft hilft dir, eine medizinisch empfohlene Ernährungsweise im Alltag umzusetzen. Beginne, beende oder ändere keine Behandlung eigenständig. Bei plötzlich auftretenden schweren Beschwerden ruf den Notruf 112.
Vegan ausgewogen essen
Eine gut geplante vegane Ernährung kann laut DGE bei gesunden Erwachsenen die Gesundheit fördern. Vitamin B₁₂ musst du ergänzen. Achte außerdem auf weitere Nährstoffe, bei denen eine Unterversorgung wahrscheinlicher ist. Die DGE nennt Voraussetzungen und Grenzen einer veganen Ernährung, statt sie für alle Lebensphasen und Personengruppen zu empfehlen.
Pflanzliche Drinks unterscheiden sich deutlich in ihren Nährstoffen. Wenn du sie anstelle von Milch verwendest, prüfe die Zutaten- und Nährwertangaben: Calcium, Jod, Vitamin B₂ und Vitamin B₁₂ sollten zugesetzt sein. Pflanzliche Drinks ersetzen Milch nicht automatisch gleichwertig; auch die DGE weist auf Unterschiede bei pflanzlichen Alternativen hin.
Für ältere Menschen und andere besonders empfindliche Gruppen spricht die DGE wegen der begrenzten Datenlage keine eindeutige Empfehlung für oder gegen eine vegane Ernährung aus. Lass deine Ernährung in diesen Lebenssituationen individuell ärztlich oder ernährungsfachlich beraten.

Was Studien zeigen
Ernährungsempfehlungen, Beobachtungsstudien und Modellrechnungen liefern unterschiedliche Arten von Aussagen. Die DGE-Empfehlungen für Lebensmittel von 2024 beruhen auf einer dokumentierten Ableitung. Eine methodische Originalarbeit von 2025 zeigt: Welche Änderungen ein Modell für den Speiseplan berechnet, richtet sich nach den Zielen und Annahmen, die in die Berechnung einfließen. Die Berechnung macht den Weg zu einer Empfehlung nachvollziehbar. Sie weist jedoch nicht nach, dass dieselbe Änderung bei jeder Person eine bestimmte gesundheitliche Wirkung hat.
Eine Modellstudie von 2026 verband Ziele für Gesundheit, Umwelt und eine möglichst geringe Abweichung von bisherigen Essgewohnheiten. Sie berechnete auch Veränderungen der ernährungsbedingten Krankheitslast. Die berechneten Werte beruhen auf festgelegten Annahmen. Sie messen nicht direkt, ob Menschen durch die Ernährungsänderung tatsächlich seltener erkranken.
Die US-Kohortenstudie von 2023 begleitete Erwachsene über viele Jahre. Sie fand bei mehreren hochwertigen Ernährungsmustern einen Zusammenhang mit geringerer Sterblichkeit. Eine Hazard Ratio vergleicht die Sterberate im Zeitverlauf zwischen Gruppen. Der Wert 0,80 bedeutet, dass sie im untersuchten Vergleich relativ niedriger lag. Sie bedeutet weder 20 Prozentpunkte weniger Todesfälle noch eine bestimmte Zahl zusätzlicher Lebensjahre. Da die Forschenden den Teilnehmenden keine Ernährung per Zufall zugeteilt hatten, lässt sich aus dem Zusammenhang keine Ursache-Wirkung-Beziehung ableiten.
Unter den hier genannten Arbeiten findet sich keine langfristige randomisierte Studie, die das vollständige DGE-Empfehlungspaket bei Erwachsenen in Deutschland anhand schwerer Krankheitsereignisse prüft. Achte bei Zahlen deshalb auf Studiendesign, Vergleichsgruppe und Geltungsbereich. Die lebensmittelbezogenen DGE-Empfehlungen haben den Stand März 2024. Spätere Veröffentlichungen zu Methoden oder einzelnen Nährstoffen ändern diese Empfehlungen nicht automatisch.
Häufige Fragen
Muss ich Kalorien zählen?
Nein. Der DGE-Ernährungskreis orientiert sich an Lebensmittelgruppen und Mengen. Der Beispielwert von 2.000 Kilokalorien pro Tag passt nicht zu jedem Energiebedarf (DGE-Ernährungskreis).
Muss jeder Tag perfekt sein?
Nein. Entscheidend ist auch die Ernährung über die Woche hinweg. Eine einzelne ausgewogene Mahlzeit gleicht regelmäßige ungünstige Essgewohnheiten jedoch nicht aus (DGE-Ernährungskreis).
Brauche ich Fleisch?
Nein. Die von der DGE empfohlene Höchstmenge für Fleisch und Wurst ist keine Verzehrpflicht. Eine gut geplante vegane Ernährung ist für gesunde Erwachsene möglich. Vitamin B₁₂ musst du ergänzen; auch andere Nährstoffe brauchen besondere Aufmerksamkeit (DGE-Positionspapier zur veganen Ernährung).
Darf ich mehr als ein Ei pro Woche essen?
Ja. Der DGE-Orientierungswert ist keine gesundheitliche Höchstgrenze (DGE-FAQ zu den Ernährungsempfehlungen).
Zählt Fruchtsaft als Alltagsgetränk?
Nein. Der Zucker in Fruchtsaft zählt zu den freien Zuckern. Für den täglichen Durst eignen sich Wasser und ungesüßte Getränke besser (gesund.bund.de).
Ist ein Glas Wein gesund?
Nein. Alkohol gilt nicht als gesundheitsfördernder Bestandteil der Ernährung. Die DGE rät zu keinem oder möglichst wenig Alkohol; einen risikofreien Konsum gibt es nicht (DGE-FAQ zu Alkohol).
Kernaussagen
- Richte dich am Wochenmuster aus: Setze vor allem auf Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchte und Nüsse. Nicht jede Mahlzeit muss perfekt sein.
- Nutze Mengen als Orientierung: Plane täglich rund 1,5 Liter Wasser oder andere kalorienfreie Getränke und mindestens fünf Portionen Gemüse und Obst ein. Die DGE-Richtwerte gelten für gesunde Erwachsene von 18 bis 65 Jahren mit Mischkost und passen nicht automatisch zu jedem persönlichen Bedarf.
- Verändere Gewohnheiten schrittweise: Wähle bei häufig gekauften Getreideprodukten öfter Vollkorn und ergänze vertraute Mahlzeiten etwa um Linsen, Bohnen oder Gemüse.
- Beachte Grenzen statt vermeintliche Pflichtmengen: Höchstens 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche sind eine Obergrenze, kein Ziel. Die DGE empfiehlt keinen oder möglichst wenig Alkohol.
- Hol dir bei besonderem Bedarf Rat: Schwangerschaft, Erkrankungen und höheres Alter können andere Anforderungen mit sich bringen. Bei veganer Ernährung muss Vitamin B₁₂ ergänzt und die Versorgung mit weiteren Nährstoffen mitbedacht werden.
FAQ
Muss ich Kalorien zählen, um ausgewogen zu essen?
Nein. Die DGE-Empfehlungen orientieren sich an Lebensmittelgruppen und Portionsmengen, nicht am täglichen Zählen von Kalorien. Die beispielhaften 2.000 Kilokalorien passen nicht automatisch zu deinem persönlichen Energiebedarf.
Muss jede Mahlzeit ausgewogen sein?
Nein, entscheidend ist auch, wie du dich über die Woche hinweg ernährst. Das heißt aber nicht, dass eine einzelne ausgewogene Mahlzeit regelmäßig ungünstige Gewohnheiten ausgleicht.
Wie stelle ich eine ausgewogene Mahlzeit zusammen?
Kombiniere zum Beispiel Vollkornnudeln mit Linsen und Gemüse oder Vollkornbrot mit Bohnenaufstrich und Rohkost. Wasser zum Essen und Gemüse als Ergänzung zu vertrauten Gerichten sind einfache Routinen.
Wie schätze ich Portionen ohne Waage ein?
Die Hand kann als grobe Orientierung dienen: Bei größeren Obst- und Gemüsestücken entspricht eine Hand etwa einer Portion, bei kleinstückigen Lebensmitteln oder Salat dienen zwei Hände als Maß. Das ist eine Alltagshilfe und keine genaue Berechnung deines individuellen Bedarfs.
Was gilt, wenn ich vegan esse?
Eine gut geplante vegane Ernährung kann laut DGE für gesunde Erwachsene eine Möglichkeit sein. Vitamin B₁₂ muss ergänzt werden; auch weitere Nährstoffe brauchen Aufmerksamkeit, und pflanzliche Drinks unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung.
Brauche ich Fleisch für eine ausgewogene Ernährung?
Nein. Die DGE nennt für Fleisch und Wurst zusammen eine Obergrenze von höchstens 300 Gramm pro Woche, keine Menge, die du essen musst. Wenn du Fleisch weglässt, achte auf eine passende Auswahl anderer Eiweißquellen und auf die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen.
Darf ich mehr als ein Ei pro Woche essen?
Ja. Der DGE-Wert für Eier ist ein Orientierungswert und keine gesundheitliche Höchstgrenze oder ein allgemeines Verbot weiterer Eier.
Ist Fruchtsaft ein gutes Alltagsgetränk?
Wasser und ungesüßte Getränke eignen sich besser als regelmäßige Trinkroutine. Der Zucker in Fruchtsaft zählt zu den freien Zuckern und wird bei deren Begrenzung mitgerechnet.
Was gilt bei höherem Alter oder einer Erkrankung?
Die allgemeinen DGE-Lebensmittelempfehlungen richten sich an gesunde Erwachsene von 18 bis 65 Jahren, die Mischkost essen; für andere Lebenssituationen können andere Anforderungen gelten. Bei einer Erkrankung, anhaltenden Beschwerden oder unbeabsichtigtem Gewichtsverlust solltest du ärztlichen Rat einholen.
Was kommt heute auf deinen Teller?
Kombiniere ein paar Zutaten und entdecke eine einfache Küchenidee.



